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Unser Kunstprojekt: „Verwandlung“

Wir haben die Idee der Verwandlung unter dem Aspekt der Maskengestaltung aufgegriffen und unter Betrachtung des Zitates von Ghandi, um den Veränderungsgedanken erweitert.

         „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“

Mahatma Ghandi

 

Wer sind wir?

Wir sind die Kinder und Erzieher der Tagesgruppe „Die kleinen Strolche“, eine teilstationäre Hilfeform des KJHZ Groß Börnecke.

Unsere Gruppe besteht aktuell aus 10 Kindern zwischen 7 bis 12 Jahren. Die Kinder besuchen die Tagesgruppe von Montag bis Freitag nach der Schule und in den Ferien ganztags. Sie lernen hier ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen zu verbessern, erleben Regeln und Strukturen, die ihnen Halt geben und werden in ihrer kreativen, sportlichen und emotionalen Entwicklung von ihrem Erzieherteam und der betreuenden Psychologin individuell gefördert und betreut. Regelmäßige kunsttherapeutische Angebote sind im Hilfeprozess eingebunden.  Die intensive Zusammenarbeit der Einrichtung mit Eltern und Schulen trägt zum Gelingen des Hilfeprozesses bei.

 

Abläufe

Das Thema Verwandlung/ Veränderung spielt im Alltag unserer Kinder unter den aktuellen Bedingungen der Coronapandemie eine wesentliche Rolle. Die Kinder sind plötzlich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert und die ihnen „bekannte Welt“ verändert sich aktuell für sie spürbar. Die festen Strukturen der Schule fehlen und sie müssen lernen, eigenverantwortlich Wissen zu erlernen und viel Motivation aufbringen, um die an sie gestellten Aufgaben im häuslichen Umfeld zu erfüllen oder wie in unserem Fall, im Alltag in der Tagesgruppe. Ihre Eltern sehen sich neuen Herausforderungen gegenüber und es gelingt den Sorgeberechtigten nicht immer, ihren Kindern mit ausreichend Geduld zu begegnen und ihnen Sicherheit zu vermitteln.

Die Idee ein Video zu drehen, dass den Kindern mit Hilfe von selbstgestalteten Masken eine Verwandlung ermöglicht und gleichzeitig die Chance gibt, unerkannt ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, die so kindlich und doch berührend sind, hat uns als Erzieherteam schon länger fasziniert.

 

Für die Durchführung war eine intensive Vorbereitung nötig:

- Wie sollen die Masken aussehen?

- Wie und wo filmen wir?

- Welche Botschaften sollen transportiert werden?

- Welche Materialien brauchen wir?

- Wer von den Kindern möchte sich wie beteiligen?

- Wie können wir die nötigen Arbeitsschritte (malen, gestalten, filmen etc.) sinnvoll in unseren Gruppenalltag, der für Projektarbeit nur ein tägliches Zeitfenster von einer Stunde bereithält, integrieren?

 

Wir haben im Gruppengespräch erfragt, welche Wünsche die Kinder haben. Im kindlichen Verständnis waren es zuerst materielle Dinge, die geäußert wurden. Im Gespräch gelang es den Kindern jedoch ihre Sichtweise zu erweitern und ganz bewusst auf ihre individuellen Bedürfnisse zu schauen.

Im Anschluss wurden die Masken aus Pappe schwarz bemalt und dann von den Kindern mit fluoreszierender Farbe gestaltet. Bei der Gestaltung der Schilder mit den Texten erhielten sie Hilfe von den Erziehern und Praktikanten der Gruppe. An einem Freitag, der einzige Tag in der Woche, an dem keine Hausaufgaben erledigt werden müssen, wurde das Video gefilmt.

 

Wieviel Personen haben mitgewirkt?

Franziska – 9 Jahre

Draven – 7 Jahre

Leonie – 8 Jahre

Glenn – 10 Jahre

Leo – 9 Jahre

Andreas – 12 Jahre

Andy – 10 Jahre

Oskar – 9 Jahre

Ayana – 11 Jahre

Finn – 10 Jahre

Erzieher/ Anleiterinnen: Mathias Wolsky, Susanne Treptow, Emelie Thärig und Melissa Steinmetz (Praktikantinnen) und als Gastfilmer Luca Joseph Treptow